Bericht des Zuchtwartes 2024
Da die Nachfrage an Welpen nicht merklich anstieg, konnten so wie 2023 wieder nur ca. die Hälfte an Paarungen im Vergleich zu den vorherigen Jahren vereinbart werden. 2024 sind in Österreich 8 Würfe gefallen. Das sind gleich viele wie 2023. Zum Vergleich 2022 da waren es 15, 10 schwarzrote und 5 rote Würfe. 2021 waren es sogar 19 Würfe. 13 schwarzrote und 6 rote Würfe.
In Planung waren 10 Paarungen davon konnten 8 Hündinnen gedeckt werden (es waren 6 schwarzrote und 2 rote). Von den 8 Würfen kamen 53 Welpen zur Welt. Das waren bei den Rüden 31 (22 schwarzrote und 9 rote) und bei den Hündinnen 22 (19 schwarzrote und 3 rote). Somit konnten 55 Welpen (um 11 Welpen mehr als 2023) vergeben werden. Der Wurfdurchschnitt ist gestiegen und zwar auf knapp 7 Welpen/Wurf. Bei den schwarzroten Welpen waren es 21 Rü und 19 Hü, ges. 40 und bei den roten Welpen waren es 11 Rü und 4 Hü, ges. 15. 8 Zuchtrüden kamen zum Einsatz.
Von den 8 Würfen waren 5 A Würfe (erster Wurf der jeweiligen Hündin). 3 Würfe waren in Nordtirol, 2 in Osttirol und jeweils 1 Wurf in Südtirol, Niederösterreich und in Kärnten.
Der Welpenpreis wurde auf € 800,-- und die Deckgebühr auf € 120,--/ Welpen erhöht. Die Eintragungen der Welpen ins Zuchtbuch beim ÖKV sind im Jahresbericht veröffentlicht.
Zuchtmaterial:
Derzeit stehen 13 rote Hündinnen, davon 6 mit weißen Abzeichen und 14 rote Rüden davon 9 mit weißen Abzeichen zur Verfügung. Bei den schwarzroten sind 32 Hündinnen davon 12 mit weißen Abzeichen und 22 Rüden davon 10 mit weißen Abzeichen für die Zucht tauglich.
Das sind gesamt 27 rote und 54 schwarzrote, gesamt 81 Zuchthunde. Durch Ablegen der Gebrauchsprüfung sind bei den schwarzroten 6 Rü. und 7 Hü. bei den roten 2 Rü. und 5 Hü. neu dazugekommen. Derzeit stehen bei beiden Farbschlägen mehr Zuchthunde für eine Paarung zur Verfügung, als wir benötigen. Da wir unsere Welpen nur an Jäger vergeben und daher nur nach Bedarf gedeckt werden kann, bitte ich um Verständnis, sollte der eine oder der andere nicht gleich eine Zuchterlaubnis bekommen. Grundsätzlich sollte jeder, der auch will, und sein Rüde oder Hündin alle Voraussetzungen zur Zucht erfüllt, die Chance bekommen, einen Wurf zu ziehen.
Da bei unseren Nachbarn, Klub Tirolerbracke Deutschland, Deckrüden gefragt sind, hat mich Zuchtwart Florian Koch gebeten, geeignete Rüden auszusuchen. Es kommen allerdings nur zuchttaugliche Hunde mit einer HD-Untersuchung in Frage. Daher wäre es für Hundebesitzer mit angekörten jüngeren Rüden ratsam, eine derartige Untersuchung machen zu lassen und das Ergebnis mir bekannt zu geben, um in die Auswahl zu kommen.
Voraussetzungen zum Züchten:
Hundeführer, die beabsichtigen, ihren Rüden oder ihre Hündin für die Zucht einzusetzen, sollen sich bitte rechtzeitig beim Zuchtwart melden und sich über die Zuchtbestimmungen informieren. Die Zuchtordnung findet man auch auf unserer Homepage. Ansuchen auf Zwingernamenschutz ist 3 Monate vor beabsichtigter Zucht einzureichen. Grundsätzliche Voraussetzung für die Zuchtverwendung ist Gesundheit, artgemäße Entwicklung, ein rassetypisches Wesen und die Erreichung der vollen Zuchtreife (Mindestalter 2 Jahre).
Die Welpen werden unter Jagdlicher Leistungszucht ins Zuchtbuch beim ÖKV eingetragen und die Leistung der Eltern muss nachgewiesen werden. Daher müssen Zuchthunde eine Gebrauchs-Prüfung mit Mindestpunkte 300 (II. Preis), im Spurlaut mind. Note 3, in der Wachsamkeit beim erlegten Wild mind. die Note 2, abgelegt haben. Ein Formwert von mindestens SG ist erforderlich.
Die Auswahl der Rüden und Hündinnen wird von mir mit Unterstützung unseres Zucht-Programms wo die GP-Prüfungen eingegeben wurden, ausgewählt und die Entscheidung, ob ein Hund zuchttauglich ist, trifft daher der jeweilige Leistungsrichter mit seiner Bewertung.
Bei der Ankörung wird Leistung und Formwert zusammen bewertet. Nach dem ersten Wurf muss mindestens 1 Jahr ausgesetzt werden. Eine Wiederholungszucht darf erst nach Ablegung einer Anlagenprüfung und einer Formbewertung der Welpen erfolgen. Die Junghundebesitzer werden dringend ersucht, an den Anlagenprüfungen teilzunehmen, um damit die Voraussetzungen für Wiederholungszuchten zu schaffen.
Zur Welpenvergabe:
Bei der Welpenvergabe vorrangig behandelt werden Züchter und langjährige Mitglieder, Jagdschutzorgane wie Berufsjäger und Jagdaufseher. Ansonsten werden alle Welpen -Interessenten gleich behandelt, das heißt nach der Reihenfolge der eingelangten Bestellungen. Die Welpenvermittlung gestaltet sich teilweise schwierig. Die Wünsche der einzelnen Bewerber sind manchmal sehr vielfältig und fast nicht zu erfüllen, möchte man Farbe r oder schwarzrot, Rüde oder Hündin, mit oder ohne Brackenstern, von einem bestimmten Züchter und noch den Abholtermin (meistens Frühjahr oder ,,dringend’’) zusammenbringen. Dabei möchte ich mich gleich bei den vielen unkomplizierten Welpen-Bewerbern für ihr Verständnis, wenn’s nicht so hundertprozentig geklappt hat, bedanken. Leider haben wieder einige Bewerber abgesagt, dies erfahre ich oft erst bei der Zuteilung, der Bewerber sagt mir dann er hätte schon einen Welpen einer anderen Rasse bekommen.
Die Welpen wurden mit Ausnahme von Burgenland, Wien und Vorarlberg, in alle österreichischen Bundesländer, sowie nach Südtirol, Schweiz und Deutschland und 1 Welpe nach Luxemburg vergeben.
Zur Welpenvergabe:
Bei der Welpenvergabe vorrangig behandelt werden Züchter und langjährige Mitglieder, Jagdschutzorgane wie Berufsjäger und Jagdaufseher. Ansonsten werden alle Welpen -Interessenten gleich behandelt, das heißt nach der Reihenfolge der eingelangten Bestellungen. Die Welpenvermittlung gestaltet sich teilweise schwierig. Die Wünsche der einzelnen Bewerber sind manchmal sehr vielfältig und fast nicht zu erfüllen, möchte man Farbe r oder schwarzrot, Rüde oder Hündin, mit oder ohne Brackenstern, von einem bestimmten Züchter und noch den Abholtermin (meistens Frühjahr oder ,,dringend’’) zusammenbringen. Dabei möchte ich mich gleich bei den vielen unkomplizierten Welpen-Bewerbern für ihr Verständnis, wenn’s nicht so hundertprozentig geklappt hat, bedanken. Leider haben wieder einige Bewerber abgesagt, dies erfahre ich oft erst bei der Zuteilung, der Bewerber sagt mir dann er hätte schon einen Welpen einer anderen Rasse bekommen.
Die Welpen wurden mit Ausnahme von Burgenland, Wien und Vorarlberg, in alle österreichischen Bundesländer, sowie nach Südtirol, Schweiz und Deutschland und 1 Welpe nach Luxemburg vergeben.
Vorschau:
Heuer waren bis jetzt 19 Paarungen vereinbart, es konnten 10 Hündinnen (8 schwarzrote und 2 rote) gedeckt werden. 3 Würfe sind schon gefallen, alle schwarzrot. Der 1. Wurf von Kaiser Karl 5/2 Welpen, der 2. Wurf ist von Juda Martina mit 8/1 davon 0/1 eingegangen und der 3. Wurf ist von Huber Johann in Sb mit 3/3 davon 0/1 eingegangen. Leider ist das Geschlechterverhältnis umgekehrt zu den Welpenbestellungen ausgefallen. Von den 20 Welpen sind nur 5 Hündinnen zu vergeben. Die Welpen sind bis auf zwei Rüden schon zugeteilt. Die nächsten Würfe sind im Mai und Juni zu erwarten. Einige Paarungen sind noch geplant und sofern Bedarf ist, werden noch weitere Hündinnen gedeckt. Somit dürften die meisten Bewerber heuer noch einen Welpen bekommen.
Bestellt sind derzeit noch für 2025 ca. 40 Welpen davon 30 schwarzrote (5 Rü. und 25 Hü.) und 10 rote (4 Rü. und 6 Hü.) Auffallend ist, dass wieder bei beiden Farbschlägen, mehr Hündinnen bestellt wurden als Rüden (9/31) Am Herzen liegt mir auch jungen Bewerbern eine Chance zu geben, einen Welpen zu bekommen. Die Welpen sind generell sehr gut veranlagt. Was wir brauchen, sind gute Führer, die unsere Bracken in Ihren Revieren zu Höchstleistungen fordern. Wichtig ist mir eine große Breite an Zuchthunden zu erhalten und die Gleichbehandlung aller Mitglieder, dabei halte ich mich an die Zuchtordnung vom Klub TIBR und ÖKV sowie an die Eintragungsordnung von ÖKV.
Es ist oft nicht leicht allen recht zu tun, wie ein Sprichwort besagt. Allen recht getan ist etwas was niemand kann. Aber ich bin immer bestrebt, meine Entscheidungen zum Wohle unsere Bracken zu treffen. Was mich immer wieder aufs Neue fasziniert, wenn ich so im Gespräch mit Hundeführern über seinen Jagdbegleiter oder so manches Jagergschichtl zu sprechen komme: Jeder hat den schönsten und besten Hund und keiner möchte seinen Hund wieder hergeben. Zum Schluss möchte ich mich beim gesamten Vorstand, bei allen Gebietsführern und besonders bei meinem Stellvertreter Othmar Triendl für die gute Zusammenarbeit bedanken und schließe mit
Brackenheil, Thomas Plattner